
Hinter dem Rafa Nadal Sports Center liegt ein Museum, für das man sich Zeit nehmen sollte. In den alten Mauern der Torre dels Enagistes führt der Rundgang durch die Geschichte von Manacor und seiner Umgebung. Dazwischen ein schöner Innenhof, oben wechselnde Ausstellungen. Ein bis zwei Stunden sind hier gut verbracht – und der Eintritt ist frei.
Museu d'Història de Manacor
Museu d'Història de Manacor in 30 Sekunden
Das Wichtigste auf einen Blick
Nur kurz schauen? Hier bleibt man länger.
- Lohnt sich?
- Ja – ein Museum, in dem man gern länger bleibt
- Passt zu
- Geschichtsinteressierten und allen, die Manacor näher kennenlernen möchten
- Beste Monate
- Januar–Dezember
- Zeitbedarf
- Ein bis zwei Stunden für die Räume, den Innenhof und eine Ausstellung im Obergeschoss
- Ohne Mietwagen
- Von Manacor aus die letzte Strecke zu Fuß oder mit dem Taxi einplanen
- Parken
- Großer öffentlicher Parkplatz am Museum
- Highlight
- Der Rundgang durch die Ausstellungsräume und der schöne Innenhof
- Eher nichts für
- Einen Besuch am Montag – dann bleibt das Museum geschlossen
- Zugänglichkeit
- Eintritt frei; Sommer- und Winteröffnungszeiten beachten
Mallorca fühlen. Besser entscheiden.
Museu d'Història de Manacor kennenlernen
Passt Museu d'Història de Manacor zu deinen Plänen?
Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.
Hier fühlst du dich wohl, wenn …
- du mehr über die Geschichte von Manacor und seiner Umgebung erfahren möchtest
- du dir alte Gebäude, Modelle und archäologische Fundstücke gern in Ruhe ansiehst
- du einen Museumsbesuch mit einem Bummel durch Manacor verbinden möchtest
Weniger passend, wenn …
- du montags vorbeikommen möchtest, wenn das Museum geschlossen ist
Region
Llevant
Nächster Strand
Cala Anguila
9 km
Saisonkompass — wann Museu d'Història de Manacor lohnt
November lohnt
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember.
Wo das liegt
Lage von Museu d'Història de Manacor
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Manacor
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
- Koordinaten
- 39.5580,3.2179
Ein Museum hinter den alten Mauern
Am Rand von Manacor, hinter dem Rafa Nadal Sports Center, steht die Torre dels Enagistes. Die hohen Steinmauern und Zinnen fallen schon von der Straße auf. Hier ist das Museu d’Història de Manacor untergebracht. Wer ohnehin in der Stadt unterwegs ist, sollte für diesen Abstecher ein bis zwei Stunden freihalten.
Vor dem Gebäude liegt ein großer öffentlicher Parkplatz. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Eingang. Der Eintritt ist frei – man kann also auch erst einmal hineinschauen und dann entscheiden, wie lange man bleiben möchte.
Von Raum zu Raum durch die Geschichte
Die Dauerausstellung führt durch verschiedene Epochen: von der Vorgeschichte über die römische Zeit und Spätantike bis zum islamischen und christlichen Mittelalter. Modelle, Fundstücke und Mosaike machen den Rundgang anschaulich. Man muss dafür kein Archäologe sein. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt in den Vitrinen und zwischen den alten Mauern viele Einzelheiten.
Am Empfang lohnt es sich, nach den Informationsblättern in deiner Sprache zu fragen. Bei Friedhelms Besuch lagen sie jeweils am Eingang eines Raumes bereit. So lässt sich der Rundgang gut im eigenen Tempo machen.

Der Innenhof und die Ausstellungen oben
Zwischen den Räumen kommt man in den Innenhof. Hier stehen Pflanzen vor den Natursteinwänden, und eine Treppe führt nach oben. Schon dieser Teil des Gebäudes ist einen Blick wert.
Im Obergeschoss gibt es wechselnde Ausstellungen. Bei Friedhelms Besuch waren deren Texte meist auf Spanisch. Wer etwas genauer lesen möchte, kann sich mit der Übersetzungsfunktion auf dem Smartphone helfen. Welche Ausstellung gerade läuft, steht auf der Museumswebsite.
Ach ja: Die Treppe ist nicht der einzige Weg nach oben. Das Museum nennt auch einen Aufzug, rollstuhlgerechte Zugänge und barrierefreie Toiletten. Einzelheiten findest du bei den Hinweisen zur Barrierefreiheit.

Wann lohnt sich der Besuch?
Das ganze Jahr. Die Räume lassen sich auch an Regentagen gut besuchen, und im Sommer ist der Rundgang eine Abwechslung zum Strand. Für Friedhelm ist das Museum ein Ort, an dem aus einem kurzen Blick schnell ein längerer Aufenthalt wird.
Wichtig ist der Wochentag: Montags bleibt geschlossen, im Sommer auch sonntags. Die vollständigen Besuchszeiten findest du im Abschnitt Anreise & Praktisches. Vor der Anfahrt lohnt sich ein Blick auf die offizielle Besuchsseite, besonders an Feiertagen.

Danach noch nach Manacor
Der Museumsbesuch lässt sich gut mit einem Bummel durch das Zentrum verbinden. Dort steht die Església de Nostra Senyora dels Dolors. Ihre hohen Gewölbe und das Licht der bunten Fenster sind ein schöner zweiter Halt, bevor man sich in ein Café setzt.
Wer anschließend wieder ans Meer möchte, kann Richtung Porto Cristo weiterfahren.

Ansichten
Museu d'Història de Manacor auf Mallorca
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Museu d'Història de Manacor tut
Drei Stunden
Ein bis zwei Stunden für das Museum lassen. Anschließend ins Zentrum von Manacor fahren oder gehen und dort einen Kaffee trinken oder die Kirche Nostra Senyora dels Dolors besuchen.
Bei Regen
Die Ausstellungsräume sind ein schönes Ziel bei Regen. Der Innenhof liegt im Freien; den Rundgang durch die Räume kann man trotzdem genießen.
Praktisch
- Parken
- Großer öffentlicher Parkplatz direkt am Museum
- Zeitbedarf
- Ein bis zwei Stunden für die Räume, den Innenhof und eine Ausstellung im Obergeschoss
- Hinweis
- Montags geschlossen. Dienstag bis Samstag 9–14 Uhr, zusätzlich Donnerstag bis Samstag am Nachmittag: im Sommer 17–20:15 Uhr, im Winter 17–19:30 Uhr. Sonntags nur im Winter 10:30–13 Uhr. Der Sommerplan gilt vom 1. Juni bis 15. September, der Winterplan vom 16. September bis 31. Mai. An Feiertagen gelten zusätzliche Schließtage.
- Zugänglichkeit
- Innenräume und gepflasterter Hof; Treppe vom Hof ins Obergeschoss, zusätzlich Aufzug · Rollstuhl: Laut Museum rollstuhlgerechte Zugänge, Aufzug und barrierefreie Toiletten vorhanden
- Preisniveau
- Eintritt Eintritt frei (Stand 2026)
- Koordinaten
- 39.5580,3.2179 Google Maps Apple Karten
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Von hier aus
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Museu d'Història de Manacor
Kostet das Museum von Manacor Eintritt?
Der Eintritt in das Museu d'Història de Manacor ist laut Museum frei. Direkt am Gebäude gibt es einen öffentlichen Parkplatz.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?
Ein bis zwei Stunden sind eine gute Orientierung. Wer die Ausstellungen ausführlich lesen möchte, kann auch länger bleiben.
Was gibt es im Museum zu sehen?
Die Dauerausstellung führt von der Vorgeschichte über die römische Zeit und Spätantike bis ins islamische und christliche Mittelalter. Dazu kommen der Innenhof und wechselnde Ausstellungen.
Ist das Museum das ganze Jahr geöffnet?
Es gibt einen Sommer- und einen Winterfahrplan. Montags ist geschlossen, im Sommer zusätzlich sonntags. Auch einzelne Feiertage sind Schließtage. Die genauen Besuchszeiten stehen auf der offiziellen Museumsseite.
Gibt es einen Aufzug?
Ja. Das Museum nennt einen Aufzug, rollstuhlgerechte Zugänge und barrierefreie Toiletten. Vom Innenhof führt außerdem eine Treppe ins Obergeschoss.
Praktisches auf einen Blick
Wann ist die beste Reisezeit für Museu d'Història de Manacor?
Museu d'Història de Manacor lohnt sich das ganze Jahr über. Was du vor Ort unternehmen kannst, hängt von Jahreszeit und Wetter ab.
Lohnt sich Museu d'Història de Manacor im Juli und August?
Im Juli und August ist ein Besuch empfehlenswert.
Braucht man für Museu d'Història de Manacor einen Mietwagen?
Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Museu d'Història de Manacor aber deutlich einfacher zu erreichen.
Wo kann man bei Museu d'Història de Manacor parken?
Großer öffentlicher Parkplatz direkt am Museum.
Ist Museu d'Història de Manacor mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?
Wege und Untergrund: Innenräume und gepflasterter Hof; Treppe vom Hof ins Obergeschoss, zusätzlich Aufzug. Mit Rollstuhl: Laut Museum rollstuhlgerechte Zugänge, Aufzug und barrierefreie Toiletten vorhanden.
Text und Fotos: Friedhelm Fischer. Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.