
Ermita de Bonany
Die Ermita de Bonany ist ein Wallfahrtsort auf dem Puig de Bonany über Petra, 317 Meter hoch. Bis 1990 lebten hier Einsiedler; von der Terrasse sieht man an klaren Tagen über den halben Pla bis zur Tramuntana.
Ermita de Bonany
Ermita de Bonany in 30 Sekunden
Das Wichtigste auf einen Blick
- Lohnt für
- Einen kurzen Besuch
- Passt zu
- Aussicht, Wallfahrtskirche und eine Pause über dem Pla
- Beste Monate
- Januar–Mai, September–Dezember
- Zeitbedarf
- 30–60 Minuten oben, ohne Aufstieg
- Ohne Mietwagen
- Ab Petra zu Fuß oder mit dem Rad; kein Bus bis zur Ermita
- Parken
- Kiesplatz oben, kostenfrei
- Eher nichts für
- Wer enge Bergstraßen scheut oder bei Dunst Fernsicht erwartet
- Zugänglichkeit
- Kinderwagen: Auf dem Hof machbar · Rollstuhl: Hof teilweise, Terrasse über Stufen
Mallorca fühlen. Besser entscheiden.
Ermita de Bonany kennenlernen
Passt Ermita de Bonany zu deinen Plänen?
Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.
Hier fühlst du dich wohl, wenn …
- du den Pla abfährst und einen Überblick suchst
- du Wallfahrtsorte magst, die noch in Gebrauch sind
- du mit dem Rad einen steilen Anstieg und weite Aussicht verbinden möchtest
- du am Abend den weiten Blick suchst
Weniger passend, wenn …
- du einen Ausflug ohne Steigung suchst
- du die schmale Bergstraße scheust
- du bei Dunst kommst
- du Gastronomie brauchst
Fahrzeit ab Flughafen
45 Min.
45 km
Busverbindung
Keine Haltestelle am Berg
Region
Pla de Mallorca
Höhe
317 m
über NN
Saisonkompass — wann Ermita de Bonany lohnt
November lohnt
leer Zugang vorab prüfen
Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.
Wo das liegt
Lage von Ermita de Bonany
- Region
- Pla de Mallorca
- Gemeinde
- Petra
- Höhe
- 317 m über NN
- Flughafen
- 45 km , rund 45 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
- Koordinaten
- 39.5944,3.0872
Was Ermita de Bonany ist
Die Ermita de Bonany ist ein Wallfahrtsort auf dem Puig de Bonany, 317 Meter hoch, über Petra im Pla de Mallorca. Man kommt wegen der Aussicht, der Kirche und der Pause auf dem Berg. Mit dem Rennrad muss man sich diesen Blick erst erarbeiten.
Woher der Name kommt
Im Jahre 1606 entstand hier ein erstes Oratorium. Bon any bedeutet auf Katalanisch „gutes Jahr“. Der Überlieferung nach baten die Bewohner während einer Dürre in einer Prozession um Regen. Er kam, die Ernte wurde gut — daher der Name.
Die heutige Kirche wurde zwischen 1920 und 1925 über dem früheren barocken Bau errichtet. Die ältere Vorhallenfassade blieb erhalten. Einsiedler betreuten das Heiligtum bis 1990.
Am Osterdienstag ziehen Menschen aus Petra, Vilafranca de Bonany, Sant Joan und der Umgebung zum Pancaritat hinauf. Zum gemeinsamen Aufstieg gehört eine Mahlzeit im Freien.

Was man sieht
Schon außen fallen die beiden Glockentürme, die Rosette und der Vorplatz auf. Im Inneren steht ein barocker Altaraufsatz mit der Marienfigur von Bonany. Hinter dem Altar liegt der Cambril, eine erhöhte Kapelle, in der die Figur verehrt wird. Wer die Kirche besucht, sollte auch auf das Licht achten: Je nach Sonnenstand werfen die farbigen Fenster Licht auf Wände und Figuren.
Draußen öffnet sich der Blick über die Felder und Dörfer des Pla. Bei klarer Luft reicht er bis zur Serra de Tramuntana. Wie weit man tatsächlich sieht, entscheidet die Sicht an diesem Tag. Ein bestimmter Monat garantiert kein Panorama.

Praktisch
Von Petra führt eine schmale, kurvenreiche Straße hinauf. Die Auffahrt ist stellenweise steil. Zu Fuß, mit dem Rennrad und mit dem Auto ist der Berg erreichbar; bei Begegnungen auf der engen Straße braucht es Rücksicht und genügend Platz.
Oben gibt es einen Kiesplatz zum Parken. An den Rastplätzen stehen Tische und Bänke. Gerade sonntags kann es lebhafter werden; auf freie Stellplätze sollte man sich nicht verlassen. Wasser und Proviant mitnehmen.
Die Gemeinde Petra nennt für die Kirche 9–19 Uhr. Vor einer eigens geplanten Besichtigung die aktuellen Zeiten prüfen. Der Hof ist teilweise befestigt; Kies und Stufen schränken die Zugänglichkeit ein. Die Anlage ist nicht durchgehend barrierefrei.

Wann man kommt
Frühjahr und Herbst sind für den Aufstieg angenehm, wenn es nicht zu heiß ist. Auch klare Wintertage eignen sich für die Aussicht. Im Sommer können Hitze und Dunst den Besuch anstrengender machen.
Für Kirche, Hof und Aussicht sind 30–60 Minuten oben eine sinnvolle Planung; der Aufstieg kommt dazu. Wer die Picknickplätze ruhiger erleben möchte, meidet nach Möglichkeit den Sonntag. Beim Pancaritat am Osterdienstag steht das gemeinsame Fest im Vordergrund.
Quellen zu Geschichte, Cambril und Besuchszeit: Gemeinde Petra und Tourismusportal der Balearen.

Ansichten
Ermita de Bonany auf Mallorca
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Ermita de Bonany tut
Drei Stunden
Für Kirche, Hof und Aussicht oben 30–60 Minuten einplanen. Die übrige Zeit bleibt für eine Picknickpause und die Rückfahrt nach Petra. Wer zu Fuß aufsteigt, plant die Gehzeit zusätzlich ein.
Ein halber Tag
Zusätzlich Petra selbst, Ariany oder Sant Joan.
Ein ganzer Tag
Der ganze Pla: Petra, Bonany, Ariany, Sineu, Sant Joan.
Bei Regen
Bei Regen oder Nebel fehlt oft die Fernsicht. Die Kirche kann bei Öffnung ein Ziel sein; für eine Rad- oder Wandertour lieber einen trockenen Tag wählen.
Praktisch
- Parken
- Kiesplatz oben, kostenfrei
- Öffentlich
- Keine Haltestelle am Berg
- Zeitbedarf
- 30–60 Minuten oben, ohne Aufstieg
- Hinweis
- Wasser und Proviant mitnehmen. Die Gemeinde Petra nennt für die Kirche 9–19 Uhr; vor einer eigens geplanten Besichtigung die aktuellen Zeiten prüfen. Sonntags kann an den Picknickplätzen mehr Betrieb sein. Ein freier Parkplatz ist nicht garantiert.
- Bus
- Keine Haltestelle am Berg
- Zugänglichkeit
- Kiesplatz, gepflasterter Hof, Stufen zur Terrasse · Kinderwagen: Auf dem Hof machbar · Rollstuhl: Hof teilweise, Terrasse über Stufen · Hunde: Hinweise vor Ort beachten; Zutritt zur Kirche vorher klären
- Gibt es nicht
- Gastronomie · Durchgehend geöffnete Kirche · Busanbindung · Aussicht bei Dunst
- Koordinaten
- 39.5944,3.0872 Google Maps Apple Karten
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Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.
Von diesen Orten aus erreichbar
Von hier aus
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Ermita de Bonany
Woher kommt der Name Bonany?
Bon any heißt auf Katalanisch „gutes Jahr“. Der Überlieferung nach baten die Bewohner während einer Dürre in einer Prozession um Regen. Der Regen kam, die Ernte wurde gut — darauf bezieht sich der Name. Das erste Oratorium ist für 1606 belegt.
Leben dort noch Einsiedler?
Nein. Einsiedler der Kongregation von Sant Pau und Sant Antoni betreuten das Heiligtum von 1896 bis 1990. Zur Anlage gehört auch eine kleine Pilgerherberge; eine Übernachtung vorher direkt klären.
Was ist der Pancaritat?
Der gemeinsame Aufstieg mit Picknick am Osterdienstag. Beteiligt sind Petra, Vilafranca de Bonany, Sant Joan und weitere Orte der Umgebung. Der Termin hängt von Ostern ab.
Wie kommt man hinauf?
Von Petra führt eine schmale, asphaltierte und stellenweise steile Straße hinauf. Mit dem Auto bei Gegenverkehr vorsichtig fahren. Auch zu Fuß oder mit dem Rad ist der Aufstieg möglich. Eine Bushaltestelle direkt am Heiligtum gibt es nicht.
Wann ist die Kirche geöffnet?
Die Gemeinde Petra nennt 9–19 Uhr als Besuchszeit. Das ist keine Garantie für jeden einzelnen Tag; vor einer eigens geplanten Besichtigung die aktuellen Zeiten beim Heiligtum prüfen.
Praktisches auf einen Blick
Wann ist die beste Reisezeit für Ermita de Bonany?
Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: September bis Mai. Für Januar gilt: Bei klarer Winterluft reicht der Blick bis zur Tramuntana.
Lohnt sich Ermita de Bonany im Juli und August?
Im Juli und August lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen. In beiden Monaten ist es meist leer. Hitze kann den Aufstieg erschweren, Dunst die Fernsicht. An den Rastplätzen spenden Bäume Schatten.
Wie weit ist Ermita de Bonany vom Flughafen Palma entfernt?
Vom Flughafen Palma sind es rund 45 Kilometer und etwa 45 Minuten Fahrzeit. Von Petra führt eine schmale, kurvenreiche Straße hinauf. Oben gibt es einen Kiesplatz zum Parken. Die letzten Kilometer sind eng — bei Gegenverkehr braucht es Geduld. Zu Fuß und mit dem Rad ist der Aufstieg ebenfalls möglich; die Steigung erfordert Kondition.
Braucht man für Ermita de Bonany einen Mietwagen?
Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Ermita de Bonany aber deutlich einfacher zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Keine Haltestelle am Berg.
Wo kann man bei Ermita de Bonany parken?
Kiesplatz oben, kostenfrei.
Ist Ermita de Bonany mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?
Wege und Untergrund: Kiesplatz, gepflasterter Hof, Stufen zur Terrasse. Mit Kinderwagen: Auf dem Hof machbar. Mit Rollstuhl: Hof teilweise, Terrasse über Stufen.
Sind Hunde bei Ermita de Bonany erlaubt?
Hinweise vor Ort beachten; Zutritt zur Kirche vorher klären.
Text und Fotos: Friedhelm Fischer. Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.