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Mallorca Fritz Die Insel erleben Merkliste
Kapelle aus Naturstein mit Glockengiebel und Zypressen neben einem weiten gepflasterten Vorplatz.

Orte / Raiguer

Santa Magdalena

Sehenswertes

Eine kleine Kapelle und ein weiter Blick über Mallorca: Santa Magdalena liegt auf einem Hügel bei Inca. Die kurvige Auffahrt ist kurz, hat mit dem Rad aber steile Abschnitte. Oben schaut man über Inca zur Tramuntana und in Richtung Bucht von Alcúdia. Ein schönes Ziel zum Wandern, Radfahren oder einfach zum Schauen.

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Hier liegt
Santa Magdalena
Lage von Santa Magdalena auf Mallorca
Lage von Santa Magdalena

Santa Magdalena in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Oben weiß man, wofür man hochgefahren ist.

Lohnt sich?
Ja – für den weiten Blick und die kleine Kapelle
Passt zu
Wanderern, Radfahrern und allen, die gern Aussicht genießen
Beste Monate
Januar–Juni, September–Dezember
Zeitbedarf
Für Kapelle und Aussicht circa 30–60 Minuten; Anfahrt oder Aufstieg zusätzlich
Ohne Mietwagen
Als Wanderung oder mit dem Rad; den Anstieg einplanen
Parken
Stellflächen oben bei der Anlage; Zufahrt und Durchgänge freihalten
Highlight
Der Blick über Inca, zur Tramuntana und Richtung Alcúdia
Eher nichts für
Einen schattigen Aufstieg in der Hochsommerhitze
Zugänglichkeit
Aussicht im Freien; Zugang zur Kapelle abhängig von der Öffnung
  • Aussicht
  • Kapelle
  • Radfahren
  • Wandern

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Kapelle aus Naturstein mit Glockengiebel und Zypressen neben einem weiten gepflasterten Vorplatz.

Die Ermita de Santa Magdalena mit ihrem Vorplatz. Nach der Auffahrt kann man hier erst einmal durchatmen und sich umsehen.

Natursteinfassade mit rundem Fenster, Glockengiebel und geöffneter Holztür zwischen Bäumen.

Die Kapelle auf dem Puig de Santa Magdalena. Für diesen Ort ist eine Einsiedelei bereits seit 1284 belegt.

Schlichter Kirchenraum mit Holzbänken, sichtbarer Holzdecke, Spitzbögen und Altar.

Ein Blick in die schlicht eingerichtete Kapelle. Bei Friedhelms Besuch war die Tür geöffnet.

Santa Magdalena kennenlernen

Passt Santa Magdalena zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Hier fühlst du dich wohl, wenn …

  • du einen weiten Blick über das Inselinnere suchst
  • du eine kurze, aber spürbare Auffahrt mit dem Rad magst
  • du eine Wanderung mit einer Pause an der Kapelle verbinden möchtest

Weniger passend, wenn …

  • du im Hochsommer einen durchgehend schattigen Aufstieg erwartest
  • du dich auf schmalen, kurvigen Bergstraßen unwohl fühlst

Region

Raiguer

Saisonkompass — wann Santa Magdalena lohnt

November lohnt

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, September, Oktober, November und Dezember.

Wo das liegt

Lage von Santa Magdalena

Lage von Santa Magdalena auf Mallorca Palma Alcúdia Sóller Manacor
Lage von Santa Magdalena
Region
Raiguer
Gemeinde
Inca
Mietwagen
empfohlen
Lohnt für
einen kurzen Halt
Koordinaten
39.7286,2.9573

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Eine kleine Kapelle über Inca

Santa Magdalena liegt auf einem Hügel bei Inca. Schon die Auffahrt führt aus der Ebene heraus. Oben stehen die Kapelle und ihre Nebengebäude an einem gepflasterten Vorplatz, dazwischen Bäume und freie Blicke ins Umland.

Die Einsiedelei ist laut der Tourismusinformation von Inca bereits seit 1284 belegt. Heute wirkt die Kapelle schlicht: Holzbänke, eine sichtbare Holzdecke und der Altarraum unter den Bögen. Bei Friedhelms Besuch war die Tür geöffnet. Wer hineingeht, kann sich einen Moment hinsetzen, bevor es wieder nach draußen zur Aussicht geht.

Inca, Tramuntana und die Bucht von Alcúdia

Man sollte sich oben nicht mit einer einzigen Blickrichtung begnügen. Auf der einen Seite liegt Inca, dahinter und daneben zieht sich die Serra de Tramuntana durch das Bild. Auf der anderen Seite öffnet sich die Aussicht in Richtung Sa Pobla und Bucht von Alcúdia.

Wie viel man erkennt, hängt von der Sicht und dem Licht ab. Friedhelm beschreibt bei passenden Bedingungen sogar den Blick Richtung Randa. Bei Dunst verschwinden die weiter entfernten Ziele, während die Felder und Ortschaften unterhalb noch gut zu sehen sind.

Für die Aussicht etwas Zeit mitbringen und rund um die Anlage verschiedene Standpunkte suchen. Gerade das macht den Besuch hier oben aus.

Blick über Bäume und die weite Ebene in Richtung einer fernen Meeresbucht.
Der Blick in Richtung Bucht von Alcúdia. Wie weit man sehen kann, hängt von Sicht und Licht ab.

Mit dem Rad kurz, aber nicht ohne

Die eigentliche Straßenauffahrt ist circa 2,7 Kilometer lang. Je nach gemessenem Abschnitt werden durchschnittlich rund sechs bis sieben Prozent Steigung angegeben, mit einzelnen Rampen um zehn Prozent. Das ist keine lange Passfahrt, kann sich aber ordentlich in den Beinen bemerkbar machen.

Die Kurven unterteilen den Anstieg. Trotzdem besser im eigenen Tempo hochfahren und Wasser mitnehmen. Die genannten Kilometer beziehen sich auf den Anstieg, nicht auf eine komplette Tour ab Inca.

Bei der Abfahrt auf der schmalen Straße das Tempo anpassen. Hier sind auch Autos und andere Radfahrer unterwegs. Für Friedhelm war schon die erste Ankunft oben ein Erlebnis – einschließlich Applaus von anderen Radfahrern.

Kapelle aus Naturstein mit Glockengiebel und Zypressen neben einem weiten gepflasterten Vorplatz.
Die Ermita de Santa Magdalena mit ihrem Vorplatz. Nach der Auffahrt kann man hier erst einmal durchatmen und sich umsehen.

Zu Fuß oder mit dem Auto hinauf

Wer wandern möchte, kann Santa Magdalena ebenfalls als Ziel wählen. Die örtliche Tourismusinformation beschreibt neben der Zufahrt auch Abschnitte des alten Weges mit Steinstufen. Strecke und Rückweg vorher passend zur eigenen Kondition planen.

Mit dem Auto führt die asphaltierte Zufahrt bis zur Anlage. In den Kurven langsam fahren und auf Gegenverkehr achten. Friedhelm fand bei seinem zweiten Besuch vor allem die Abfahrt mit dem Blick auf den Hang eindrücklich. Wer sich auf solchen Straßen unwohl fühlt, sollte das bei der Planung berücksichtigen.

Oben gibt es auch ein Restaurant. Wer dort essen möchte, prüft vorab die aktuellen Öffnungszeiten. Für eine Rad- oder Wandertour trotzdem eigenes Wasser mitnehmen.

Schmale asphaltierte Straße zwischen Bäumen und Felsen, am unteren Bildrand die Motorhaube eines Autos.
Die Zufahrt nach Santa Magdalena beim Besuch mit dem Auto. In den Kurven langsam fahren und mit Radfahrern und Gegenverkehr rechnen.

Im Sommer die Hitze mit einplanen

Santa Magdalena lohnt sich grundsätzlich das ganze Jahr. An klaren Tagen ist die Aussicht besonders schön. Im Frühjahr und Herbst ist ein Aufstieg meist angenehmer als mitten im Sommer.

Juli und August sind für Wanderer und Radfahrer nur bedingt zu empfehlen. Der Weg bietet wenig Schatten. Dann früh losgehen oder losfahren und die Tour der tatsächlichen Temperatur anpassen. Bei großer Hitze darf die Auffahrt auch auf einen anderen Tag warten.

Aussicht zwischen Bäumen über eine weite landwirtschaftlich geprägte Ebene.
Blick in Richtung Sa Pobla. Auch auf dieser Seite lohnt es sich, zwischen den Bäumen nach einem freien Blick zu suchen.

Ansichten

Santa Magdalena auf Mallorca

Kapelle aus Naturstein mit Glockengiebel und Zypressen neben einem weiten gepflasterten Vorplatz.
Santa MagdalenaDie Ermita de Santa Magdalena mit ihrem Vorplatz. Nach der Auffahrt kann man hier erst einmal durchatmen und sich umsehen.
Natursteinfassade mit rundem Fenster, Glockengiebel und geöffneter Holztür zwischen Bäumen.
Santa MagdalenaDie Kapelle auf dem Puig de Santa Magdalena. Für diesen Ort ist eine Einsiedelei bereits seit 1284 belegt.
Schlichter Kirchenraum mit Holzbänken, sichtbarer Holzdecke, Spitzbögen und Altar.
Santa MagdalenaEin Blick in die schlicht eingerichtete Kapelle. Bei Friedhelms Besuch war die Tür geöffnet.
Blick über Bäume und die weite Ebene in Richtung einer fernen Meeresbucht.
Santa MagdalenaDer Blick in Richtung Bucht von Alcúdia. Wie weit man sehen kann, hängt von Sicht und Licht ab.
Weite Landschaft mit Feldern, verstreuten Häusern und der Bergkette unter Wolken.
Santa MagdalenaIn Richtung Serra de Tramuntana liegt die Bergkette vor einem. Dazwischen ziehen sich Felder und Ortschaften durch die Ebene.
Aussicht zwischen Bäumen über eine weite landwirtschaftlich geprägte Ebene.
Santa MagdalenaBlick in Richtung Sa Pobla. Auch auf dieser Seite lohnt es sich, zwischen den Bäumen nach einem freien Blick zu suchen.
Blick auf die dicht bebauten Flächen von Inca, grüne Felder und Berge am Horizont.
Santa MagdalenaInca von oben. Die Stadt liegt mitten zwischen Feldern, dahinter erhebt sich die Tramuntana.
Natursteinfassade mit offenem Eingang, Tontöpfen und einem Restaurantschild.
Santa MagdalenaDas Restaurant bei Santa Magdalena. Wer hier einkehren möchte, sollte die aktuellen Öffnungszeiten vor der Auffahrt prüfen.
Schmale asphaltierte Straße zwischen Bäumen und Felsen, am unteren Bildrand die Motorhaube eines Autos.
Santa MagdalenaDie Zufahrt nach Santa Magdalena beim Besuch mit dem Auto. In den Kurven langsam fahren und mit Radfahrern und Gegenverkehr rechnen.

Praktisch

Parken
Oben bei der Anlage auf den vorgesehenen Stellflächen
Zeitbedarf
Für Kapelle und Aussicht circa 30–60 Minuten; Anfahrt oder Aufstieg zusätzlich
Hinweis
Die Straßenauffahrt umfasst je nach Startpunkt circa 2,7 Kilometer mit durchschnittlich rund 6–7 Prozent Steigung und einzelnen Rampen um 10 Prozent. Für Wanderung oder Radtour Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Kapelle und Restaurant haben eigene Öffnungszeiten.
Zugänglichkeit
Asphaltierte Zufahrt, gepflasterter Vorplatz; auf den Fußwegen auch Stufen und unebener Boden · Rollstuhl: Keine durchgehend barrierefreie Route bestätigt; für den Zugang zur Kapelle vorher nachfragen
Koordinaten
39.7286,2.9573 Google Maps Apple Karten

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Von diesen Orten aus erreichbar

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Santa Magdalena

Wo liegt Santa Magdalena auf Mallorca?

Die Ermita de Santa Magdalena liegt auf dem gleichnamigen Hügel bei Inca. Von oben blickt man über die Stadt, zur Tramuntana und in Richtung der Bucht von Alcúdia.

Wie steil ist die Auffahrt mit dem Rad?

Für den eigentlichen Anstieg werden circa 2,7 Kilometer mit durchschnittlich rund 6–7 Prozent Steigung angegeben. Einzelne Rampen erreichen um 10 Prozent. Die Werte unterscheiden sich je nach Startpunkt und Messung; die Anfahrt aus Inca kommt hinzu.

Kann man mit dem Auto hinauffahren?

Ja, eine asphaltierte Straße führt zur Anlage. Sie ist schmal und kurvig. Langsam fahren, auf Gegenverkehr und Radfahrer achten und oben nur auf den vorgesehenen Flächen parken.

Ist die Kapelle immer geöffnet?

Bei Friedhelms Besuch war die Kapelle zugänglich. Eine tägliche oder durchgehende Öffnung ist damit nicht zugesagt. Die Aussicht lässt sich vom Gelände im Freien genießen.

Wann lohnt sich Santa Magdalena?

Grundsätzlich ganzjährig, besonders bei klarer Sicht. Juli und August sind für den Aufstieg wegen der Hitze nur bedingt geeignet. Für Wanderung oder Radtour kühlere Stunden wählen.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Santa Magdalena?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: September bis Juni.

Lohnt sich Santa Magdalena im Juli und August?

Im Juli und August lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen. Wenig Schatten auf dem Aufstieg. Bei großer Hitze die Wanderung oder Radtour auf kühlere Stunden oder einen anderen Tag legen.

Braucht man für Santa Magdalena einen Mietwagen?

Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Santa Magdalena aber deutlich einfacher zu erreichen.

Wo kann man bei Santa Magdalena parken?

Oben bei der Anlage auf den vorgesehenen Stellflächen.

Ist Santa Magdalena mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Asphaltierte Zufahrt, gepflasterter Vorplatz; auf den Fußwegen auch Stufen und unebener Boden. Mit Rollstuhl: Keine durchgehend barrierefreie Route bestätigt; für den Zugang zur Kapelle vorher nachfragen.

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.