Necròpolis de Son Real
Ein Gräberfeld aus der Talayotzeit, unmittelbar am Wasser zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina: rund 110 Gräber auf achthundert Quadratmetern, in denen etwa vierhundert Menschen bestattet wurden.
Necròpolis de Son Real
Necròpolis de Son Real in 30 Sekunden
Das Wichtigste auf einen Blick
- Lohnt für
- Einen kurzen Besuch
- Passt zu
- Wer in Can Picafort oder Son Serra de Marina ist — der Weg führt am Wasser entlang
- Beste Monate
- Januar–Juni, September–Dezember
- Zeitbedarf
- Eine halbe Stunde am Gelände, mit Hin- und Rückweg zwei Stunden
- Ohne Mietwagen
- Mietwagen empfohlen
- Parken
- In Can Picafort oder Son Serra de Marina; am Gelände selbst nicht
- Eher nichts für
- Wer bis vor die Tür fahren will — es geht nur zu Fuß
- Zugänglichkeit
- Kinderwagen: Nicht sinnvoll · Rollstuhl: Nicht geeignet
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Necròpolis de Son Real kennenlernen
Passt Necròpolis de Son Real zu deinen Plänen?
Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.
Für wen es gut passt
- Wer in Can Picafort oder Son Serra de Marina ist — der Weg führt am Wasser entlang
- Wer sich für die Talayotkultur interessiert
- Wer einen Spaziergang mit Ziel sucht
- Wer früh oder spät kommt; das Licht am Wasser ist dann am besten
Für wen es weniger passt
- Wer bis vor die Tür fahren will — es geht nur zu Fuß
- Wer eine Ausstellung oder Führung erwartet
- Wer mittags im Hochsommer kommt; es gibt keinen Schatten
- Wer schlecht zu Fuß ist
Fahrzeit ab Flughafen
45 Min.
52 km
Busverbindung
Bis Can Picafort
Region
Pla de Mallorca
Nächster Strand
Can Picafort
3 km
Höhe
5 m
über NN
Wo das liegt
Lage von Necròpolis de Son Real
- Region
- Pla de Mallorca
- Gemeinde
- Santa Margalida
- Höhe
- 5 m über NN
- Flughafen
- 52 km , rund 45 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
- Koordinaten
- 39.7550,3.1822
Was Necròpolis de Son Real ist
Ein Gräberfeld der Talayotkultur unmittelbar am Wasser, zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina.
Zwischen dem siebten und vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wurden hier auf rund achthundert Quadratmetern etwa 110 Grabbauten errichtet, in denen ungefähr vierhundert Menschen bestattet wurden.
Was daran besonders ist
Die Grabbauten sind kleine Nachbildungen dessen, was diese Kultur im Leben errichtete: runde und quadratische Kammern, dieselbe Bauweise wie bei den Wohn- und Wehrbauten, nur im Maßstab eines Sarges.

Warum die Gräber heute im Wasser stehen
Wer davorsteht, denkt zuerst, die Anlage sei mit Absicht so nah ans Meer gebaut worden. Das stimmt so nicht.
Der Meeresspiegel lag damals nur wenig tiefer als heute — im westlichen Mittelmeer bewegt er sich seit der Antike im Bereich weniger Dezimeter. Verändert hat sich etwas anderes: die Küstenlinie selbst. Die Gräber stehen auf einer Sandsteinplatte, und Salz, Wind und vor allem schwere Winterstürme tragen diesen Stein ab.
Schätzungen zufolge sind über die Jahrhunderte rund dreißig Prozent der Anlage verloren gegangen — abgebrochen und ins Meer gespült. Der letzte große Sturm im November 2001 beschädigte allein sieben Gräber.
Was heute an der Kante liegt, lag zur Bauzeit ein gutes Stück im Landesinneren. Die Nähe zum Wasser ist also kein Entwurf, sondern das Ergebnis von zweieinhalbtausend Jahren Erosion — und der Grund, warum die Anlage so aufwendig gesichert wird.
Der Weg
Nur zu Fuß. Von Can Picafort sind es rund zwei Kilometer am Wasser entlang nach Osten, gut eine halbe Stunde; von Son Serra de Marina aus etwas weniger. Eine Zufahrt bis zum Gelände gibt es nicht.
Der Zugang ist frei, das Gelände jederzeit begehbar. Es gibt allerdings auch nichts: keinen Schatten, kein Wasser, keine Toilette, keine Führung.

Wann man kommt
März und Oktober, oder im Januar bei klarer Luft und leerem Küstenweg. Im September ist das Meer noch vom Sommer erwärmt.
Im Hochsommer gibt es weder auf dem Weg noch am Gelände Schatten — dann früh am Morgen oder gegen Abend.
Wer über dieses Feld geht, während zwei Kilometer weiter der Hotelstrand liegt, hat einen der stärksten Kontraste, die diese Insel zu bieten hat.

Vom Landgut zur Nekropole
Ein weiterer Ausgangspunkt ist die Finca pública de Son Real. Dort gibt es einen Parkplatz und ein Museum über das frühere Leben auf dem Anwesen. Die ausgeschilderte Route zu den Gräbern ist circa 2,6 Kilometer pro Richtung lang. Für Hin- und Rückweg, die Besichtigung und Pausen genügend Zeit und Wasser mitnehmen.

Ansichten
Necròpolis de Son Real auf Mallorca
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Necròpolis de Son Real tut
Drei Stunden
Von Can Picafort am Wasser entlang zur Nekropole, über das Gelände und denselben Weg zurück — mit Badepausen an den Buchten unterwegs.
Ein halber Tag
Weiter bis Son Serra de Marina und dort einkehren.
Ein ganzer Tag
Zusammen mit S'Albufera oder Santa Margalida.
Bei Regen
Nicht sinnvoll. Alles liegt frei, und der Weg führt über offenes Gelände.
Praktisch
- Parken
- In Can Picafort oder Son Serra de Marina; am Gelände selbst nicht
- Öffentlich
- Bis Can Picafort
- Zeitbedarf
- Eine halbe Stunde am Gelände, mit Hin- und Rückweg zwei Stunden
- Hinweis
- Der Zugang ist frei und das Gelände jederzeit begehbar. Es gibt weder Schatten noch Wasser noch Toilette — was man braucht, bringt man mit.
- Bus
- Bis Can Picafort, von dort zu Fuß
- Zugänglichkeit
- Sandiger Küstenweg, am Gelände unebener Fels · Kinderwagen: Nicht sinnvoll · Rollstuhl: Nicht geeignet · Hunde: Angeleint
- Gibt es nicht
- Zufahrt bis zum Gelände · Eintritt und Führungen · Schatten und Wasser · Toiletten
- Koordinaten
- 39.7550,3.1822 Google Maps Apple Karten
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Von hier aus
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Necròpolis de Son Real
Wie alt ist die Nekropole von Son Real?
Die Gräber stammen aus der Talayotzeit, etwa aus dem siebten bis vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Auf rund achthundert Quadratmetern liegen etwa 110 Grabbauten, in denen ungefähr vierhundert Menschen bestattet wurden.
Wie kommt man hin?
Nur zu Fuß. Von Can Picafort sind es rund zwei Kilometer am Wasser entlang nach Osten, gut eine halbe Stunde; von Son Serra de Marina aus etwas weniger. Eine Zufahrt bis zum Gelände gibt es nicht.
Kostet der Besuch etwas?
Nein. Das Gelände liegt frei und ist jederzeit begehbar. Es gibt aber auch nichts — kein Schatten, kein Wasser, keine Toilette, keine Führung.
Was ist an den Gräbern besonders?
Sie bilden im Kleinen nach, was die Talayotkultur im Großen baute: runde und quadratische Kammern in derselben Bauweise wie die Wohn- und Wehrbauten, nur im Maßstab eines Sarges. Deshalb gilt der Ort als einer der aufschlussreichsten dieser Kultur.
Praktisches auf einen Blick
Wann ist die beste Reisezeit für Necròpolis de Son Real?
Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: September bis Juni. Für Januar gilt: Klare Luft, leerer Küstenweg — für den Spaziergang die beste Zeit.
Lohnt sich Necròpolis de Son Real im Juli und August?
Im Juli und August lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen. In beiden Monaten ist es meist belebt. Es kann sehr heiß werden. Auf dem Küstenweg und am Gräberfeld fehlt Schatten; möglichst morgens gehen und Wasser mitnehmen.
Wie weit ist Necròpolis de Son Real vom Flughafen Palma entfernt?
Vom Flughafen Palma sind es rund 52 Kilometer und etwa 45 Minuten Fahrzeit. Von Can Picafort rund zwei Kilometer am Wasser entlang nach Osten, gut eine halbe Stunde zu Fuß. Von Son Serra de Marina aus ist es etwas kürzer. Eine Zufahrt bis zum Gräberfeld gibt es nicht.
Braucht man für Necròpolis de Son Real einen Mietwagen?
Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Necròpolis de Son Real aber deutlich einfacher zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Bis Can Picafort, von dort zu Fuß.
Wo kann man bei Necròpolis de Son Real parken?
In Can Picafort oder Son Serra de Marina; am Gelände selbst nicht.
Ist Necròpolis de Son Real mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?
Wege und Untergrund: Sandiger Küstenweg, am Gelände unebener Fels. Mit Kinderwagen: Nicht sinnvoll. Mit Rollstuhl: Nicht geeignet.
Sind Hunde bei Necròpolis de Son Real erlaubt?
Angeleint.
Text und Fotos: Friedhelm Fischer. Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.